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Lifestyle | 07.04.2020

Endlich Freitag: Die Zuhause-Edition

Vorschläge, die das Wohnzimmer im Handumdrehen in eine Fun-Location verwandeln.

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© Antonio Guillem/Shutterstock

Und wieder einmal ist eine lange Woche zu Ende. Fünf Tage früh aufstehen, Stress und später Feierabend sind vorbei. Pünktlich um 16 Uhr wird das Diensthandy ausgeschaltet und der Laptop zugeklappt. Endlich frei! Jetzt winken alle möglichen Wochenendaktivitäten. Einen Haken hat die ganze Sache aber: Nach so viel harter Arbeit ist leider keine Energie mehr dafür übrig. Aber schnell noch eine Fertigpizza in den Ofen zu schieben und dann ins Bett zu gehen, dafür ist der Abend auch irgendwie zu schade. Gibt es nicht irgendwie auch eine Möglichkeit, Wochenendspaß auf der Couch zu haben? Dank Internet gibt es die zum Glück. Hier sind ein paar Vorschläge, die das Wohnzimmer im Handumdrehen in eine Fun-Location verwandeln.

Online-Games statt Bowlingbahn

Müffelnde Mietschuhe, labbrige Pommes und peinliche Niederlagen gegen die Freundin – die Bowlingbahn ist für so manchen mit mäßigen Erinnerungen verbunden. Online-Games sind da eindeutig die bessere Alternative. Günstiger können sie übrigens auch sein. Zum Beispiel beim Steam Free Weekend, wo ausgewählte Spiele zwei Tage völlig kostenlos gezockt werden können. Oder mit einem online Casinos Bonus ohne Einzahlung, der es möglich macht, ganz umsonst Casino-Games wie Slots oder Roulette zu spielen. Wenn man es so bedenkt, ist es ein Wunder, dass es überhaupt noch Bowlingbahnen gibt...

Lieferservice statt Restaurant

Unfreundliche Kellner, langes Warten auf die Speisen und unverschämte Preise für den Wein sind triftige Argumente, die gegen ein romantisches Dinner beim Italiener ums Eck sprechen. Zwei von diesen drei lassen sich ganz einfach umgehen, wenn das Essen nach Hause bestellt wird. Das kann natürlich auch etwas länger dauern. In jedem Fall entkommt man aber so grießgrämigen Zeitgenossen. Und der Wein kann einfach vorher im Supermarkt eingekauft werden. Wird jetzt noch der Esstisch mit ein wenig Liebe hergerichtet, heißt es zwei zu null für den Abend zu Hause.

Netflix-Abend statt Kino

Und auch in Sachen Filmgenuss muss sich die Sofa-Alternative nicht verstecken. Zugegebenermaßen, der Genuss hält sich bei den meisten Netflix-Filmen eher in Grenzen. Aber in Zeiten ewiger Superhelden-Sequels und Remakes steht das Kino auch nicht viel besser da. Weil auch 3D-Filme beim Publikum mittlerweile wenig Begeisterung auslösen, kann das Kino eigentlich nur noch mit der großen Leinwand punkten. Bleibt noch der Kostenvergleich, den Netflix klar für sich entscheidet. Mit dem Smartphone zur Hand macht es ja eigentlich sowieso keinen großen Unterschied, was denn nun auf dem Bildschirm läuft.

Virtuelle Party statt Barhopping

Dieser Vorschlag ist ein wenig aufwendiger als die andere, denn dafür müssen zunächst einmal ein paar Leute zusammengetrommelt werden. Außerdem müssen sich Veranstalter und Gäste trauen, eine Software wie Zoom auf ihren Geräten zu installieren und damit den einen oder anderen Hackerangriff zu riskieren. Ansonsten ist natürlich alles wie gewohnt. Gemeinsam wird getrunken, laut gelacht und spätabends Lärm gemacht. Schluss ist erst, wenn der verärgerte Nachbar im Bademantel vor der Tür steht und droht, die Polizei zu rufen. Auch hier kann die Heimversion mit klaren finanziellen Vorteilen punkten, denn das Bier aus dem Supermarkt ist deutlich billiger als die Cocktails in der Bar. 

Angesichts der fantastischen Möglichkeiten die das Internet zur Freizeitgestaltung bietet, gibt es für den modernen Menschen kaum einen Grund, jemals wieder einen Fuß vor die Tür zu setzen. Hoffentlich finden innovative Technologiefirmen bald Möglichkeiten, die Menschheit endgültig von dieser lästigen Pflicht zu befreien.