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Lifestyle | 21.09.2021 Entgeltliche Einschaltung

Spielen macht Spaß

Die einfachsten Kartenspiele fürs Zocken allein

Spielen macht Spaß. Obwohl die meisten Spiele dafür gedacht sind, in geselliger Runde gezockt zu werden, heißt das noch lange nicht, dass beim Spielen allein das Vergnügen ausfällt.

Einige Spiele sind sogar von vornherein dafür gedacht, jeweils nur von einer einzigen Person genutzt zu werden. Das klassische Beispiel und eines der populärsten Kartenspiele aller Zeiten ist, das auch unter dem Namen Patience bekannte, Solitaire. Nicht umsonst war es eines der ersten Spiele, die auf fast jedem PC zu finden waren und noch heute zu finden sind. Obwohl es jede Menge Abwandlungen von Solitaire (auf deutsch: Allein) gibt, sind die Spielregeln simpel. Mit am bekanntesten dank der frühen PCs ist eine Variante mit 52 Karten, von Ass bis 2. Diese müssen zum Schluss vier Stapel bilden, wobei die Karten in absteigender Reihenfolge und in der gleichen Farbe gelegt werden müssen.

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(Quelle: unsplash.com)

Für den Anfang werden sieben Längsreihen oder Stapel verteilt, wobei jeweils nur die oberste Karte eines Stapels sichtbar ist. Die restlichen Karten werden daneben als sogenannter Stack aufgestapelt. Über den ausgeteilten Karten sind auf dem PC vier leere Stapel.

Nun wird eine Karte vom Stack genommen und auf eine offene Karte gelegt, falls sie in der Reihenfolge und zudem in der farblichen Ordnung passt, die abgewechselt wird. Auf eine schwarze 8 gehört also eine rote 7, auf die wiederum eine schwarze 6 gelegt werden muss. Karten dürfen auch zu mehreren seitlich bewegt werden. Wird eine verdeckte Karte im Längsstapel frei, muss sie umgedreht werden.

Ein König darf nur dann gelegt werden, wenn eine der sieben Längsreihen komplett frei ist. Das Ziel ist es, die Karten jeweils in einer Farbe in der richtigen Reihenfolge von Ass bis 2 in den vier obersten, anfangs leeren Stapeln unterzubringen. Sobald ein Ass umgedreht ist, wird es dorthin gelegt. Karten können aber auch von oben wieder herunter genommen werden, um die dortigen Stapel fortsetzen zu können.

Eine weitere beliebte Version ist „Die Uhr“, wobei die Stapel im Uhrzeigersinn gelegt werden.

Obwohl Solitaire auch mit herkömmlichen Karten gespielt werden kann, ist es am PC leichter, wo man sich auch Tipps geben lassen kann.

Ein Spiel, das am meisten Spaß mit anderen Zockern in einer Runde macht, aber am besten allein geübt wird, ist Blackjack. Das Kartenspiel, das als das am leichtesten zu lernende Casinospiel gilt, erfordert zwar nur wenig Grundwissen, aber um die Chancen das entscheidende Bisschen zu seinen eigenen Gunsten zu ändern, braucht es Übung und ein gewisses mathematisches Verständnis sowie ein gutes Gedächtnis.

Bei dem auch als „Siebzehn und Vier“ bekannten Kartenspiel geht es darum, möglichst 21 Punkte zu erreichen oder so nahe wie möglich daran zu kommen, und zudem den Dealer zu schlagen. Wer mehr als 21 Punkte hat, hat die Runde verloren. Weil jeder Zocker nur gegen den Dealer antritt, selbst wenn es mehrere Mitspieler gibt und dieser prinzipiell eine Karte nehmen muss, wenn er weniger als 17 Punkte auf der Hand hat, ab 17 jedoch keine weitere Karte nehmen darf, sind aussichtsreiche Manöver relativ rasch gelernt.

Gewiefte Zocker wissen allerdings, wie sich ihrem Glück auf ehrliche, wenn auch in Casinos ungern gesehene Weise nachhelfen lässt.

Zu verdanken haben Blackjack-Spieler diese Erkenntnis und darauf basierende Formeln dem US-amerikanischen Mathematikprofessor Edward Thorp, der vor mehr als 60 Jahren auf die Idee kam, die neuen Rechenhirne an seiner Universität mit allen möglichen Kartenkombinationen zu füttern. Weil sich mit jeder ausgespielten Karte die Wahrscheinlichkeiten ändern, analysierte er die Ergebnisse, machte sich Notizen, und setzte seine Theorie an einem Spieltisch im US-Bundesstaat Nevada in die Praxis um. Binnen zweier Stunden sprengte er mit seiner Formel des Glücks, die er kurz danach in Buchform der ganzen Welt zugänglich machte, zweimal die Bank.

Um es ihm mehr oder weniger erfolgreich nachzumachen, braucht man allerdings kein Mathematikstudium, obwohl ein hervorragendes Gedächtnis hilft. Der erfolgreichste Kniff beim Blackjack ist das Kartenzählen. Das lässt sich ungestört beim Zocken allein im Online-Casino am leichtesten üben, vor allem wenn am Anfang schriftliche Gedächtnisstützen herhalten müssen.

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(Quelle: pixabay.com)

Das Prinzip ist simpel: Beim Blackjack haben alle Bildkarten einen Wert von zehn, Zahlenkarten besitzen den angegebenen Punktewert, und Asse können als 1 oder als 11 gewertet werden.

Dabei gibt der Dealer am Anfang dem Spieler zwei Karten und sich selbst auch, wobei in seinem Fall eine Karte aufgedeckt und die zweite Karte verdeckt ist. Die Spieler müssen nun entscheiden, ob sie halten, also beim Einsatz mitgehen, aufgeben oder eine weitere Karte ziehen wollen.

Weil vor allem die Karten mit hohen Punktwerten leicht dazu führen können, dass ein Spieler die 21 Punkte auf der Hand überschreitet, lohnt es sich, am Anfang erst einmal mitzuzählen, welche Bildkarten noch im Spiel sind. Wer das beherrscht, kann dazu übergehen, die Zehnen, Neunen, Achten und so weiter zu verfolgen.

Sitzt man als Zocker dabei allein vor dem Bildschirm, sind nicht nur ausführliche Notizen möglich, es herrscht auch die gerade für Anfänger für die Konzentration  meist unerlässliche Ruhe. Die so gewonnenen Erfahrungen lassen sich später am echten Tisch oder in einer größeren Runde ausprobieren, so wie es dermaleinst auch Blackjack-Held Edward Thorp gemacht hat.

Etliche Spieler schätzen gerade diese Vielseitigkeit an Spielen wie Blackjack, aber auch Quartett und vor allem vielen App-Games, die je nach Lust und Laune allein oder mit Gleichgesinnten gezockt werden können. Spielen macht schließlich so gut wie immer Spaß, egal in welcher Form und mit wievielen Spielern.