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Lifestyle | 19.05.2022

Endlich ohne Brille

Fehlsichtigkeit mit Laserbehandlung korrigieren

Unangenehm sitzende Kontaktlinsen, beschlagene Brillengläser – das gehört mit der Laserbehandlung bald der Vergangenheit. Mehr als 66 % der weltweiten Bevölkerung tragen temporär oder permanent eine Brille. Viele von ihnen wünschen sich Alternativen. Moderne Lesermethoden helfen dabei, Fehlsichtigkeit nur wenigen Sekunden nachhaltig zu behandeln.

Brille immer häufiger lästiges Übel, statt modisches Accessoire

In der Modewelt sind Brillen nicht wegzudenken, vor allem im Sommer. Sie dienen häufig als modisches Accessoire, verändern sich als It-Piece fast jede Saison. Viele Designer haben ihre Fashion- Produktpalette um exklusive Brillenmodelle erweitert.

Futuristische Formen, schmale Gestelle oder farblose Rahmen – erlaubt ist bei Brillentrends, was gefällt und was dem Gesicht schmeichelt. Doch nicht immer sorgen die Brillen für den gewünschten Durchblick, sondern sind häufig lästiges Übel. Sitzen sie nicht richtig, können sie auf den Nasenrücken schmerzhafte Druckstellen hinterlassen, schlimmstenfalls sogar zu Kopfschmerzen führen.

In Zukunft ohne Brillengläser – Laserbehandlungen immer beliebter

Brillentragende aus Österreich können sich fortan vergleichsweise einfach der lästigen Gläser entledigen. Augenlasern bei Wien ermöglicht es, in einer der renommiertesten Augenkliniken behandelt zu werden. Gearbeitet wird mit unterschiedlichen Methoden: Femto LASIK, Relax SMILE oder LASEK. Sie alle wurden zur Behandlung von verschiedenen Fehlsichtigkeiten entwickelt und finden seit Jahren erfolgreich Anwendung.

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Fehlsichtigkeit korrigieren: Verschiedene Laserbehandlungen können die Sehkraft zurückbringen. pixabay.com @ 422737

Femto LASIK, Relax SMILE oder LASEK – welche Methode und warum?

Eine Studie des Zentralverbandes der Augenoptiker und Optometristen zeigt, dass die Anzahl der Brillentragenden in den letzten Jahren kontinuierlich steigt. Ursächlich dafür verschiedene Aspekte, auch die wachsende Bildschirmarbeitszeit bzw. Smartphone- und Tablet-Nutzung. Häufig handelt es sich bei den Fehlsichtigkeiten um kleine Abweichungen, die sich durch eine geringe Brillenstärke rasch korrigieren lassen.

Aber die Brille ist speziell bei sportlichen Aktivitäten oder im Sommer äußerst unpraktisch. Immer häufiger suchen Fehlsichtige daher nach alternativen Behandlungsmethoden und finden sie in der innovativen Lasertechnologie.

Mithilfe der sogenannten LASIK-Methode lassen sich Korrekturen bis maximal -10 Dioptrien vornehmen. Auch Hornhautverkrümmungen (bis maximal 6 Dioptrien) sowie Weitsichtigkeit (max. +4 Dioptrien) können mithilfe der Lasermethode behandelt werden.

Wer nicht mehr auf aktuelle Brillentrends setzen und seine Fehlsichtigkeit besonders schonend behandeln lassen möchte, kann die sogenannte SMILE-Methode nutzen. Dabei wird die intakte Hornhaut mit einem filigranen Laser eingeschnitten und eine Lentikel eingesetzt. Bei der LASIK-Methode wird ein filigranes Hornhautläppchen mit einem Präzisionslaser präpariert. Danach kommt ein weiterer Laser zum Einsatz, um die darunter befindlichen Hornhautschichten abzutragen und das Sehvermögen wiederherzustellen.

Laserbehandlungen: Krankenkassen unterstützen meist nicht

Die Kosten für eine Laserbehandlung hängen von der individuellen Fehlsichtigkeit und dem Behandlungsaufwand ab. Wer sich einen Lasereingriff wünscht, sollte sich ein persönliches Angebot einholen und bei der Krankenkasse bezüglich einer Kostenbeteiligung bzw. -übernahme nachfragen. Meistens müssen Fehlsichtige die Behandlungskosten von ab ca. 900 Euro jedoch selbst tragen.

In Österreich haben Menschen mit Sehbehinderung nur im Einzelfall Chancen auf Kostenerstattung. Liegt eine Kontaktlinsen- sowie Brillenunverträglichkeit vor, übernehmen Krankenkassen die Kosten einer Laserbehandlung. Gleiches gilt, wenn die Fehlsichtigkeit über 10 Dioptrien liegt und Kontaktlinsen damit als Sehhilfe ausscheiden.

Risiko und Dauer bei Laserbehandlungen

Häufig wünschen sich Brillentragende eine Laserbehandlung, haben jedoch Angst vor dem Eingriff bzw. den zu langen Ausfallzeiten. Wie jeder medizinische Eingriff ist auch die Behandlung mit den Präzisionslasern nicht ohne Risiko. Dennoch zeigen statistische Auswertungen bei den Anwendungen, dass die Komplikationsraten äußerst gering sind und deutlich unter einem Prozent liegen.

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Die Anzahl der Brillentragenden steigt seit Jahren rasant. Doch nicht jeder will sich mit der Brille abfinden und möchte ein Leben ohne Sehhilfe. pixabay.com @ Kranich17

So lange dauert die Behandlung

Die Behandlung selbst dauert meist nur wenige Minuten, abhängig von der angewandten Methode. Der größte Zeitaufwand erfolgt bei der Vorsorge bzw. Nachsorge der empfindsamen Augen. Schließlich gilt es, den zu behandelnden Bereich möglichst steril zu halten, um spätere Komplikationen bei der Wundheilung zu vermeiden.

20–30 Minuten Vorbereitung bei einem Eingriff von wenigen Minuten – so die häufige Praxis. Nach der Behandlung bleiben Patienten meist nach ca. 30 Minuten vor Ort, um sich langsam an das neue Sehen zu gewöhnen, mögliche postoperative Komplikationen kurzfristig zu behandeln. Häufig kommt es zu einem Fremdkörpergefühl, einem leichten Juckreiz, Brennen, geröteten Augen oder einem verschwommenen Sehen. Das ist, bedingt durch die Laserbehandlung und die ins Auge eingebrachten Tropfen, normal und verschwindet nach kurzer Zeit wieder.

Hinweis: Vor dem Eingriff informieren und auf Pflegehinweise achten

Wer eine Laserbehandlung vornimmt, sollte vor dem Eingriff Vorbereitungen für die Zeit danach treffen. Unmittelbar nach dem Eingriff ist direktes Sonnenlicht zu meiden. Auch sportliche Aktivitäten oder anstrengende körperliche Belastungen sollten bis ca. 14 Tage nach dem Eingriff nicht erfolgen.

Allen, die einen Badeurlaub planen, sei gesagt: Der Eingriff sollte ca. vier Wochen zurückliegen. Experten empfehlen, während einer Heilungsphase ca. einem Monat öffentliche Schwimmbäder oder das Baden im Meerwasser zu vermeiden. Ursächlich dafür: die möglichen Keimherde.

Auch die besonders umsichtige Körperhygiene (vor allem im Kopfbereich) ist nach dem operativen Eingriff wichtig. Auch wenn die Laserbehandlung ohne Schmerzen abläuft und augenscheinlich keine Wunde im Auge ersichtlich ist, ist die Hornhaut noch äußerst empfindsam und braucht Zeit zum Heilen. Deshalb sollten keine Seifenrückstände oder Schmutzwasser in die Linse gelangen.