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Lifestyle | 08.10.2021

Alles ist Eins

Kleine Kraftplätze im eigenen Heim schaffen. Fotos: Claus Grunstaud, Ryan Christodoulou, Shop Slo, Spacejoy

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Wir alle kennen Orte, an denen man sich niederlässt, in sich kehrt und, wenn auch nur für einen kleinen Moment, unmittelbare Ruhe findet. Solche Kraftplätze sind speziell in unserer schnelllebigen modernen Welt wahre Oasen der Entspannung. Heutzutage verbringen viele Menschen fast genauso viel, wenn nicht sogar mehr, von ihrer aktiven Zeit im Büro wie in ihrer eigenen Wohnung. Umso wichtiger ist es, dass der Tagesanteil, den wir in unserem Domizil verbringen, ein erholsamer und kraftschöpfender ist. Schon kleine Veränderungen und bewusste Gestaltungsmaßnahmen können hier kleine Wunder wirken und aus einem einfachen Wohnraum ein wahres Nest der Geborgenheit machen.

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Geruhsame Stunden.

Das Schlafzimmer sollte in der gesamten Wohnung oder im gesamten Haus der am kompromisslosesten eingerichtete Bereich überhaupt sein. Als wichtigster Raum zur Erholung sollte er nämlich ausschließlich den Menschen gefallen, die ihn betreten und nutzen dürfen. Diese Kompromisslosigkeit kann sich dabei auch durchaus in einem ausgedehnten Eklektizismus ausdrücken. Egal ob aufs Minimalste reduziert, voller Grün und luftverbessernder Pflanzen oder opulent verziert, kein Raum ist so intim und darf daher nur nach den Bedürfnissen und Wünschen der Bewohner:innen gestaltet werden. Erholung, Regeneration und Geborgenheit sind die Konzepte, die hier im Fokus stehen.

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Startvorteil.

Auch dem Badezimmer kommt im Tagesablauf eine bedeutsame Rolle zu. Schließlich ist es für die meisten Menschen der erste Raum, der nach dem Aufwachen betreten wird. Wenn wir also aus dem dunklen Nebel des Schlafes heraustreten, ist es die erste Umgebung, die wir bewusst wahrnehmen. Dementsprechend sorgsam sollten wir auch mit seiner Gestaltung umgehen. Dabei sind wiederum individuelle Bedürfnisse maßgeblich. Konträr zum Schlafzimmer sollte hier aber darauf Acht gegeben werden, was uns dabei hilft, Körper und Geist möglichst behutsam zu aktivieren. Ist beispielsweise eine helle Umgebung, die mich schnell aufwachen lässt, das Richtige für mich? Oder will ich einer potentiellen Reizüberflutung vorbeugen und behutsam aus den dämmrigen Tiefen des Schlafs langsam an die Oberfläche des Bewusstseins auftauchen? Viele Faktoren gilt es bei dieser Entscheidung zu beachten: Farbgebung und Bodenbelag, aber auch Beleuchtung und akustische Elemente spielen eine tragende Rolle, die unseren Start in den Tag zu einem wahren Genuss machen können.