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Lifestyle | 04.12.2021

9 Tipps, um zu Hause Energie zu sparen

Das Thema Energiekosten ist momentan in aller Munde – kein Wunder, kündigen die Energieversorger mit Anfang 2022 eine enorme Preiserhöhung an. Für einen durchschnittlichen Haushalt kann es so ab 1. Jänner zu monatlichen Mehrkosten von bis zu 12 bis 13 Euro inklusive Umsatzsteuer kommen. Das ist ganz schön viel! Daher solltest du diesen Winter ganz besonders auf deinen Energieverbrauch achten. Wie du das am besten meistern kannst, verraten wir dir in den folgenden Tipps:

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Damit du den Winter zu Hause in vollen Zügen genießen kannst, solltest du ein paar Energietipps beachten! © Shutterstock

1. Richtig geheizt ist halb bezahlt

Wenn du deine Raumtemperatur um nur 1 °C senkst, kannst du rund sechs Prozent Heizenergie sparen. In Zeiten, in denen du nicht in deiner Wohnung bist, kannst du die Raumtemperatur sogar um rund 3 °C senken. Generell lohnt es sich, die Temperatur für jedes Zimmer individuell einzustellen. Als Richtwerte gelten: Schlafzimmer 16 bis 18 °C, Küche 18 bis 20 °C, Kinderzimmer 20 °C, Wohnzimmer 20 bis 22 °C, Bad 23 °C. Am besten regulierst du das mit Heizungsregler mit integrierter Uhr. Sie ermöglichen ein individuelles und energiesparendes Heizen. Du kannst dir aber auch einfach ein Thermometer kaufen und es selbst regulieren.

Tipp: Wenn du lüftest, dann richtig: besser Stoßlüften als die Fenster kippen.

2. Gönn deinem Stecker eine Pause

Auch Geräte im Stand-by-Betrieb verbrauchen Strom. Doch das muss nicht sein – gönne deinen Geräten eine Pause und zieh den Stecker raus. Nutze einen Mehrfachstecker mit eingebauten Ein- und Ausschalter. So kannst du ganz einfach und effektiv Energie sparen. Auch Ladekabel, die lose in der Steckdose stecken, verbrauchen Energie. Also raus damit.

Und wenn du in den Urlaub fährst, gönn auch deinem Kühlschrank einen, das heißt gründlich abtauen und ausschalten. So sparst du Geld, Energie und verlängerst durch die Wartung die Haltbarkeit deines Haushaltsgerätes.

Tipp: Ein Fernseher ist täglich rund 15 bis 20 Stunden im Stand-by-Modus. Schaltest du ihn komplett aus, kannst du jährlich bis zu 20 Euro sparen.

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Wie du deine Heizung in Stand haltest? Erkundige dich dazu am besten bei deinem Energieanbieter. Aber eine regelmäßige Wartung schadet sicher nicht!© Shutterstock

3. Auch Heizkörper müssen zum Service

Die regelmäßige Wartung deines Heizgerätes hat maßgeblichen Einfluss auf Heizleistung und Effizienz. Deshalb solltest du deine Heizkörper zum Beispiel vor dem Beginn der Heizsaison entlüften. Luft im Heizkreis reduziert die Wärmeabgabe und erzeugt außerdem störende Geräusche. Achtung: Bei Fernwärmeanlagen ist das Entlüften in der Regel nicht erforderlich, da die Entlüftung laufend durch technische Vorrichtungen außerhalb der Wohnung gewährleistet wird. Wenn du nicht genau weißt, ob du dein Heizgerät entlüften musst, erkundige dich am besten bei deinem Stromanbieter.

4. Heizgeräten Raum lassen

Achte darauf, den Heizkörper von Vorhängen und Möbeln zu befreien, damit sich die Wärme im Raum frei verteilen kann. So kannst du deine Energiekosten um bis zu 40 Prozent verringern.

5. Green and clean: Umweltprogramme bei Haushaltsgeräten

Mittlerweile haben die meisten Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen oder Geschirrspüler eine ECO-Funktion, die dir hilft, umweltschonend und energiereduziert zu arbeiten. In der Regel reichen für normal verschmutze Wäsche 40 °C im ECO-Modus völlig aus. Anstatt des Wäschetrockners kannst du deine Wäsche auch an der Luft trocknen. Dadurch sparst du nicht nur Geld, sondern verbesserst dank der feuchten Wäsche sogar dein Raumklima.

Wusstest du, dass Spülen mit den Händen mehr Wasser verbraucht als mit einem Geschirrspüler? Im Durchschnitt verbrauchst du dadurch ein Drittel mehr Energie und zehnmal so viel Wasser. Nutze auch beim Geschirrspüler, wenn vorhanden, das Umweltprogramm und räume ihn zudem komplett ein, so sparst du auch hier Geld und Wasser.

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Lieber einmal investieren, als ständig zu viel zu zahlen! © Shutterstock

6. Alte Geräte durch neue ersetzen

Überlegst du, deine alten Haushaltsgeräte zu ersetzen? Dann ist jetzt die beste Zeit dazu. Ein alter Kühlschrank verbraucht bis zur dreifachen Strommenge eines modernen Geräts. Moderne Geschirrspüler der Klasse A+++ verbrauchen beispielsweise auch nur 0,8 Kilowatt pro Stunde Strom und weniger als zehn Liter Wasser.

Beim Kauf eines neuen Kühlschrankes solltest du zudem auf den Stromverbrauch und auf das Label achten. Er sollte mindestens Energielabel, A++ oder A+++ haben. Überlege dir auch, wie groß der neue Kühlschrank wirklich sein muss, ob mit oder ohne Gefrierfach usw. Zu Hause angekommen, solltest du deinen neuen Kühlschrank an einem kalten Ort platzieren (z. B. nicht direkt neben dem Herd) und kühle nicht mehr als notwendig. Pro Grad werden vier Prozent mehr Strom verbraucht.

7. Dem Herd eine Pause gönnen

Es muss nicht immer mit dem Herd gekocht, aufgewärmt oder Ähnliches werden. Küchenhelfer wie Wasserkocher, Eierkocher oder auch Kaffeemaschine verbrauchen rund 40 Prozent weniger Energie als eine elektrische Herdplatte. Zudem kocht das Wasser mit dem Wasserkocher auch viel schneller. Achte beim Wasserkocher darauf, nicht mehr Wasser als notwendig einzufüllen, sonst steigen der Energiebedarf und der CO₂-Ausstoß unnötig. Auch solltest du auf Espressomaschinen mit Pads verzichten. Diese sind meist aus Aluminium, das in der Herstellung energieintensiv und umweltbelastend ist.

Espresso-Tipp: Für alle, die auf ihre geliebte Espressomaschine nicht verzichten möchten, aber gleichzeitig der Umwelt nicht schaden wollen, gibt es mittlerweile nachfüllbare, wiederverwendbare Kaffee-Pads von fast allen größeren Espressomaschinen-Herstellern. Einmal gekauft, viele Male verwendet!

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Die richtigen Leuchtmittel und Lampen helfen dir, den Energieverbrauch zu senken, ohne, dass du etwas dafür tun müssen. © Pixabay

8. Keine Qual bei der Lampenwahl

LED-Lampen verbrauchen in der Regel weniger als ein Fünftel der Energie von konventionellen Glühbirnen und ihre Lebensdauer ist bedeutend höher.

Auch der richtige Umgang mit der Beleuchtung zu Hause hat enorm viel Potenzial, um Geld zu sparen. Schalte das Licht immer aus, wenn du den Raum verlässt. Der Stromzähler läuft und läuft sonst unnötig weiter. Zudem ist auch die Beleuchtung des gesamten Wohnraumes nicht wirklich sinnvoll. Schalte nur in den Räumen das Licht ein, in denen du dich auch wirklich aufhältst. Auch Bewegungsmelder wären eine sinnvolle Überlegung.

9. Ein persönliches Energiecoaching durchführen

Energieanbieter wechseln? Öko-Strom verwenden? Pelletheizung? Welche Heiz- und Energieform die günstigste und geeignetste für dich ist, hängt von vielen Faktoren und individuellen Rahmenbedingungen ab. Bei der Entscheidung helfen die Profis der Energieberatung. Ob Verbund, Wien Energie oder auch Kelag Strom nutze das Fachwissen und lass dich bei einem persönlichen Energiecoaching optimal beraten.

Energierechner: Finden den optimalen Tarif

Wo gibt es für dich den günstigsten Strom? Finde es heraus und berechne mit den Tarifkalkulatoren deinen Energiepreis: 

Eine Liste aller Stromanbieter Österreichs findest du hier

Wir wünschen dir einen schönen Winter und viel Erfolg beim Energiesparen!