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Lifestyle | 17.08.2022

Mehr als Tradition

Die Natur wieder zu sich nach Hause holen und dabei der Umwelt noch was Gutes tun. Das nachhaltige Blumenkistl der Floristik- und Gartenexpert:innen der Firma Seidemann ist ein echtes Multitalent.

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© Region Seefeld

Das Schmücken der Häuser und Balkone mit Balkonpflanzen hat im Alpenraum eine lange Tradition. In Österreich und ganz speziell in Tirol erblickt man viele Balkone eingehüllt in volle Blütenpracht. Viele bestaunen die üppigen Geranien oder Petunien und fragen sich: Kann ich das eigentlich auf meinem eigenen Balkon auch so umsetzen? Und gibt es vielleicht eine Möglichkeit, der Umwelt damit zu helfen? Darauf haben die Region Seefeld und die Bio-Gärtnerei Seidemann jetzt die passende Antwort: das nachhaltige Blumenkistl.

Bereicherung. Egal ob es die öffentlichen Grünflächen der Plateaugemeinden, der Betriebe oder die Gärten der Lokalbevölkerung sind: Mit naturnaher Gestaltung bringt das nachhaltige Blumenkistl die Vielfalt des Lebens vor unsere Haustür und bietet seltenen Arten wieder einen Rückzugs- und Lebensraum. Durch farbenfrohe, nektarreiche und üppig blühende Blumen sind die Kistln auch sehr vielfältig in ihrer Gestaltung und so auf die individuellen Wünsche der Kund:innen anpassbar. Die einzigartige Vielfalt der Umgebung soll sich so auch innerorts auf möglichst vielen Flächen widerspiegeln – ein eindeutiger Zugewinn für Mensch, Tier und Natur gleichermaßen.

Unart. Leider wird vielerorts auch heute noch Torferde verwendet. Sei es dabei für Gartenerde oder als Brennstoff – um den Torf zu gewinnen, muss das Moor zunächst trockengelegt werden. Der intensive Torfabbau der letzten Jahrzehnte führt nun aber dazu, dass Moore zu den weltweit am meisten bedrohten Ökosystemen gehören. Doch Moore sind komplexe Umgebungen, die vielen speziellen Pflanzen und Tierarten eine Heimat geben. Mit dem Trockenlegen des Moors wird dieses wichtige Habitat und damit die Artenvielfalt unwiederbringlich zerstört. Zudem speichern Moore große Mengen an Kohlendioxid. Zum Vergleich: Zwar machen Moore nur ungefähr drei Prozent der weltweiten Landfläche aus, sie halten aber 33 Prozent des in Böden gespeicherten CO2. Der Torfabbau setzt somit das klimaschädliche Gas frei.

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© Region Seefeld

Verwurzelt. Das nachhaltige Blumenkistl kommt deshalb komplett ohne Torferde aus. Auch exotisch und züchterisch veränderte Pflanzen finden in ihm keinen Platz, es kommen nur üppig blühende und bei der heimischen Tierwelt beliebte Blumen zum Einsatz. Der bunte Balkonschmuck fügt sich so also nicht nur ins traditionelle Ortsbild, sondern auch nahtlos in die Ernährungsgewohnheiten der Tiroler Fauna ein.

Zusammenspiel. Bei den Spezialist: innen der Bio-Blumengärtnerei Seidemann lassen sich die nachhaltigen Blumenkistln auf Wunsch sogar selbst mitgestalten. Damit auch sichergestellt ist, dass die einzelnen Pflanzen möglichst gut miteinander harmonieren, hilft die professionelle Beratung beim Finden des perfekten Arrangements. Die so zusammengesetzten Blumenkistln werden bei Seidemann unter idealen Bedingungen gesetzt und aufgezogen, bis sie stark genug sind, um in die Obhut ihres zukünftigen Heims umziehen zu können. Je nach Wunsch warten sie auf ihre Abholung oder werden komfortabel und unkompliziert geliefert.

Wertvoll. Tradition, Nachhaltigkeit und Natürlichkeit – mit dem nachhaltigen Blumenkistl haben die Region Seefeld und die Bio-Blumengärnterei Seidemann ein Konzept geschaffen, das Sinne und Umwelt gleichermaßen erfreut.