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Lifestyle | 17.08.2022

Contemporary Guide Through The Alps: Zwischen Brenner, Bozen & Bruneck

Vom Brennerpass bis nach Bozen, vom Reschenpass ins sonnige Meran und über kurvenreiche Bergstraßen bis zum Fuße der Drei Zinnen – der liebevoll gestaltete Contemporary Guide Throug The Alps, von Montamont A.T.C des Designstudios Bureau Rabensteiner aus Innsbruck, führt Leser:innen zu 45 der schönsten Hotels, Chalets, B&Bs und Hütten, die die Region Südtirol zu bieten hat. Dabei handelt es sich um keinen üblichen Reiseführer – vielmehr möchten die Herausgeber:innen Isabella und Mike Rabensteiner eine neue Art und Kultur des Reisens vermitteln, die die Menschen dazu anregt, eine Verbindung zu den einzigartigen Orten im Guide herzustellen.

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TIROLERIN: Wer steckt hinter dem Südtirol-Guide?
Isabella und Mike Rabensteiner: Wir sind Isabella und Mike Rabensteiner und führen seit 2011 das Designstudio Bureau Rabensteiner in Innsbruck. Wir lieben Design, Bücher, das Reisen und haben eine Passion für Hotels und natürliche Weine. Wir lieben, was wir tun, und unsere Arbeit deckt sich mit unseren Leidenschaften. Das macht alles so abwechslungsreich und spannend.

Wie ist der Südtirol-Guide entstanden?
Über die Jahre hat sich der Fokus unseres Designstudios immer mehr auf den Hospitality-Bereich verlagert. Außerdem haben wir unsere Faszination für Hotels und alpine Architektur entdeckt. Des Weiteren hatten wir die Ehre, mit tollen Persönlichkeiten und Gastgeber:innen aus dem Alpenraum zusammenarbeiten zu dürfen und diese in Sachen Branding, Strategie und Fotografie zu unterstützen. Bei uns wuchs dann immer mehr das Bedürfnis, diesen herausragenden Konzepten ein Publikum gegenüberzustellen. Den modernen Reisenden, die diese individuellen, nachhaltig geführten und zukunftsweisenden Häuser schätzen sowie die unvergleichliche Experience, die sie bieten. Damit kam es zur Gründung von unserem Verlag Montamont A.T.C. und unserer ersten Ausgabe, dem Südtirol-Guide.

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TEAMWORK. Die beiden kreativen Köpfe hinter dem Südtirol-Guide: Isabella und Mike Rabensteiner

Wie haben Sie die Orte ausgewählt, die Sie in Ihrem Guide beschreiben?
Eine gute Recherche zu Anfang ist natürlich unersetzlich. Wir haben uns außerdem schnell auf den Weg gemacht und angefangen, die Orte und Menschen, die auf unserer Liste standen, persönlich zu besuchen und kennenzulernen – wirklich alle von ihnen. Dabei führte uns ein:e Gastgeber:in zum:zur nächsten, und am Ende war es nicht einfach, sich auf 45 Einträge oder auf vier Buchseiten pro Gastgeber:in zu beschränken. Denn Südtirol hat so viel zu bieten, und hinter jedem Haus, jedem Hotel und jeder Hütte steckt eine Geschichte. Es war uns ein großes Anliegen, die Stimmung und den Spirit in Text und Bild zu vermitteln. Das war nur dadurch möglich, weil wir diese selbst erlebt haben.

Der Südtirol-Guide soll für eine neue Reisekultur stehen. Was genau lässt sich darunter verstehen?
Das A.T.C. in Montamont A.T.C. steht für „Alpine Travel Culture“. Eine neue Reisekultur, die sich mehr denn je auf die Destinationen konzentriert, die in Auto- bzw. Zugreichweite liegen. Wir möchten die Alpenregionen in ein neues Licht tauchen und zu ganz besonderen Menschen und Orten führen, die uns Inspiration und Herzensheimat sind. Wir hoffen, es gelingt uns, den modernen Reisenden an Orte mit Vision zu führen, die Sehnsüchte erfüllen und Erwartungen übertreffen, sodass der richtige Gast zum:zur richtigen Gastgeber:in kommt und echte Verbindungen entstehen.

Was hat Sie am meisten beeindruckt, als Sie Südtirol erkundeten?
Zu allererst ist das wahrscheinlich die impressive Szenerie, die Landschaft, die Dolomiten, das Lebensgefühl. Was uns richtig beeindruckt hat, war auch, dass die Orte, die wir besucht haben – egal ob Häuser mit langer Familientradition oder eine der neuen Designikonen – so ehrlich und authentisch waren. Die Leute hier meinen es wirklich gut mit einem und wollen Südtirol von der Seite zeigen, die sie daran am meisten lieben. Und keiner spielt einem etwas vor.

Ist Ihnen bei Ihren Besuchen etwas besonders in Erinnerung geblieben?
Wenn man das Bildmaterial selbst produziert, dann steht sehr frühes Aufstehen an der Tagesordnung. Belohnt wird man dafür aber durch atemberaubende Sonnenaufgänge, am besten beim ersten Espresso. Die Auffahrt mit dem Wirten Stefan im Land Rover von der Seiser Alm zum Tierser Alpl hinauf um fünf Uhr morgens, der rosarote Verlauf hinterm feuerroten Dach bleibt auch für uns unvergessen.

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Wo können Interessierte den Guide erwerben?
Interessierte können den Südtirol- Guide in unserem Onlineshop auf montamont.com erwerben. Mittlerweile haben es die Bücher auch schon in einige schöne Buchhandlungen und Conceptstores wie den Resort Concept Store und die Buchhandlung Tyrolia in Innsbruck geschafft. Jeden Tag kommen interessante Anfragen herein.

Auf welche zukünftigen Projekte dürfen sich Leser:innen freuen?
Ach, wir haben noch so viel vor! Wir sagen gerne: „It is a great start. But it is just a start.“ Mit den ersten Vorboten des Sommers haben wir uns schon wieder auf die Reise nach Vorarlberg und Graubünden gemacht. Diese beiden Ausgaben erscheinen im Herbst dieses Jahres. Mit Montamont A.T.C. möchten wir mehr als einen Reiseführer, mehr schon eine neue alpine Reisekultur präsentieren und den herausragendsten Gastgeber:innen des Alpenraums damit eine Bühne geben. Und die interessierten Reisenden damit natürlich an Orte führen, die ihre eigenen Erwartungen übertreffen.

© Montamont A.T.C., Conny Mirbach