Loading…
Du befindest dich hier: Home | Lifestyle

Lifestyle | 10.03.2021

Auf die Beete, fertig, los!

Ein Spaziergang in der Natur oder auch ein Rundgang durch den Garten lassen unsere Lust am Buddeln, Graben, Schaufeln, Schneiden, Sähen, Jäten und Pflanzen so richtig aufblühen.

Bild Bildschirmfoto 2021-03-10 um 09.19.56.png
(c) Shutterstock

Der Frühling zeigt seine ersten zarten Vorboten, vorsichtig lugt da und dort frech ein Pflänzchen hervor, fröhliches Vogelgezwitscher lockt den Lenz ins Land. Also, einmal so richtig durchatmen, rein in die Arbeitsmontur und raus ins Freie: Die Gartensaison ist offiziell eröffnet. Doch bevor man so richtig loslegen kann, muss man zuerst das übriggebliebene Laub, heruntergefallene Zweige, knorrige Äste, verfaulte Früchte, ungebetenes Unkraut und vertrocknetes Staudenzeug loswerden. 
Damit man sich dann im Sommer an der Pracht nicht nur sattsehen, sondern auch satt essen kann, brauchen Beete und Obstbäume die richtige Nahrung. Eine ausgeglichene Versorgung mit Nährstoffen und Wasser bringt eine reiche Ernte hervor. Dafür ist ein eigener Komposthaufen ebenso dienlich wie gute Gartenwerkzeuge. Dazu gehören der Rechen, Schaufel, Spaten, Scheibtruhe und Co. 


Bild Bildschirmfoto 2021-03-10 um 09.19.19.png
(c) Shutterstock

Obstbäume schneiden. Eins gleich vorweg: Anstatt wild drauflos zu schnippeln, empfiehlt es sich, einige wirkungsvolle und nachdrückliche Schnitte zu setzen, denn: Je mehr geschnitten wird, desto schneller wachsen die Äste wieder. Die Schneid für den Schnitt überkommt einen am besten bei abnehmendem Mond, und da wiederum am Nachmittag, wenn die Säfte in die Wurzeln fließen. 


Sträucher lichten. Wünscht man sich in den Sommermonaten eine blühende Pracht, sollte man darauf achten, dass zum Zeitpunkt des Schnittes keine pralle Sonne auf den Strauch fällt. Frosttage sollte man zum Sträucherschneiden ebenso meiden wie Regentage. Übrigens: Sträucher schätzen es sehr, wenn man sie statt radikal zu stutzen nur ein wenig schneidet. Daher sollte man die Sträucher lieber jedes Jahr lichten.

Beeren pflanzen. Die süßesten Früchte wachsen am liebsten auf einem humosen Boden. Bevor die Beere ihren angestammten Platz bekommt, sollte man den Strauch ein paar Stunden in einen Wasserkübel stellen. Das Loch wird in einer lockeren Erde so großzügig ausgehoben, damit sich die Wurzel so richtig ausbreiten kann. Während man den Strauch im Loch mit Erde befüllt, wird er immer wieder geschüttelt. Nicht weil schon Früchte herunterfallen, sondern damit sich die Erde richtig setzt und Hohlräume keine Chance haben. Nach dem vorsichtigen Festtreten deckt man die Fläche rund um den Strauch mit einer Mulchschicht ab. Das fördert nämlich das gute Anwachsen.

Blumige Vorboten auf den Frühling. Der Krokus wird im Volksmund auch als Frühlingsbringer bezeichnet. Zu Recht. Die kleinen Blumen strecken mancherorts schon ihre hübschen Köpfchen hervor, auch wenn noch ein wenig Schnee liegt.


Frühlingsreif. Auch wenn sie den Kopf hängen lassen, machen sie uns fröhlich. Schließlich läuten die Schneeglöckchen den Frühling ein. Mit ihren zarten weißen Blüten wirken sie fast zerbrechlich. Doch auch das täuscht. Was ihren Standort betrifft, sind sie genügsam und lassen sich nicht unterkriegen. Die blühfreudigen Boten kommen nicht nur Jahr für Jahr wieder, sondern werden auch stetig mehr.


Wunder der Natur. Natürlich hat der Name dieses bezaubernden Pflänzchens einen tieferen Sinn. Das getrocknete Leberblümchen gilt als Heilmittel für Leber- und Gallenleiden. Am liebsten wächst es im Wald und verzaubert mit einem leuchtend blauen Blütenmeer.


Rosenkenner wissen. Das beginnende Frühjahr ist die beste Zeit, um diese edle Blume zu setzen. Am liebsten verströmt sie ihren süßen Duft, wenn man sie in einen nicht zu sauren Boden pflanzt. Ihre tiefen Wurzeln mögen einen wasserdurchlässigen Boden, damit sie ihre volle Pracht und ihre Bestimmung als begehrtes Objekt für jeden Rosenkavalier entfalten kann.