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Lifestyle | 22.11.2021

Drei Orte – zwei Menschen - ein Tag

Zwölf erlebnis- und ereignisreiche Jahre verbrachten Elisabeth und Stefan miteinander. Am 24. Juli 2021 war es dann endlich so weit: Der große Tag der Hochzeit wurde gefeiert und das gleich dreimal. Oder besser gesagt, an drei sehr unterschiedlichen Orten. Orten mit Bedeutung.

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(c) Taro Ebihara

Elisabeth und Stefan kannten sich „vom Sehen“. Sind einander immer wieder bei unterschiedlichen Brauchtumsveranstaltungen über den Weg gelaufen. Lange Zeit blieb es bei diesen flüchtigen Begegnungen und einem höflichem Gruß. Bis sie eines Tages am selben Tisch saßen, sich ein Gespräch entwickelte und sie am Ende ihre Telefonnummern austauschten. Auf die ersten Telefonate und Nachrichten folgten Treffen, und so vertieften sie ihre Beziehung Schritt für Schritt bis zum heutigen Tag. Von Anfang an schätzen die beiden jede Minute, die sie gemeinsam verbringen. Sei es auf Reisen, bei Ausflügen, Wanderungen, beim Skifahren, beim Radfahren oder einfach nur gemütlich daheim beim Musikhören. Ihre Hochzeit im Juli dieses Jahres bedeutet für die beiden die Krönung einer langen gemeinsamen, intensiven und vertrauten Zeit.


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(c) Taro Ebihara

Von einem Schloss zum anderen. Ihren großen Tag feierten die beiden im kleineren Familienkreis mit 30 Personen. „Coronabedingt“, sagt Elisabeth, „wir haben aber gemerkt, dass es nicht auf die Anzahl der Gäste ankommt, sondern auf die Intensität und Authentizität der Gefühle.“ Zwei Begriffe, die rückwirkend prägend für den ganzen Tag der Hochzeit stehen könnten. So bedankte sich die Standesbeamtin der beiden nach der feierlichen Zeremonie im Marmorsaal im Schloss Mirabell für die schönen Momente während der Trauung. „Nur selten habe sie eine so authentische Hochzeit mit so vielen Emotionen erlebt“, erzählt Elisabeth. Im Hof des Schlosses Mirabell wartete schon ein eleganter Oldtimer auf das frisch vermählte Brautpaar, die Fahrt zum nächsten Schloss konnte angetreten werden. Ziel der Fahrt war das Schloss Goldenstein, ein hochragender Bau in der Gemeinde Elsbethen, der eine Privatschule beherbergt. Elisabeth verbrachte dort vier Hauptschuljahre und erinnert sich gerne an die Zeit zurück. In der Schlosskapelle gaben sich Elisabeth und Stefan dann auch das kirchliche Ja-Wort. Mit dabei im Kreise der auserwählten Hochzeitsgäste waren auch drei der damals neun Ordensschwestern, die Elisabeth durch ihre Jahre in Goldenstein begleiteten: Schwester Rita, Schwester Bernadette und Schwester Regina. Nach der kirchlichen Trauung genoss das Paar eine romantische Pferdekutschenfahrt, die zur nächsten und letzten Station der Drei-Schlösser-Tour führte: dem Gasthof im Schloss Aigen. Dort wurde die Hochzeitsgesellschaft mit einem feierlichen Hochzeitsmahl verwöhnt.

Bewegende Momente. Ein so intensiv erlebter Tag wie der Tag der Hochzeit ist reich gefüllt von unvergesslichen Momenten. Zu den persönlichen Erinnerungsglanzstücken zählt für Elisabeth der Moment, als sie ihren Mann vor dem Schloss Mirabell sah – die Nacht vor der Hochzeit hatten sie traditionell getrennt voneinander verbracht. Besonders berührend erlebten die Anwesenden auch die musikalische Begleitung der Sängerin Enjoya während des ganzen Tages hindurch. „Die Flexibilität von Aufbau und Abbau an drei verschieden Plätzen – die musikalische Umrahmung von den Liedern aus der Schlagerwelt sowie die klassischen Kirchenlieder und die Umrahmung mit Lounge-Musik war für uns wunderschön und bewundernswert“, erzählen Elisabeth und Stefan. Ein großes Dankeschön möchten die beiden auch ihrem Hochzeitsfotografen schenken: „Taro, unser Fotograf hat uns auch den ganzen Tag begleitet, und ihm verdanken wir die wunderschönen Bilder, die mit so viel Leichtigkeit Freude und Spaß entstanden sind.“ Dieses Zusammenspiel der Orte, der Gäste und aller Beteiligten machte den Tag zu einem Tag voller Harmonie. Einem Tag voller „Freude, Glück, Dankbarkeit, Wertschätzung, Achtsamkeit“, resümiert das glückliche Paar.