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Lifestyle | 18.12.2014

Lasst uns fit und munter sein ...

Weihnachtsfeiern, Familienessen, Silvestermenü – im Dezember kommt man ums Schlemmen nicht herum. Wie man trotz enorm hoher Keks- und Glühweindichte die Feiertage ohne lästige Extrakilos übersteht, verraten wir hier!

Keksteller beim Kaffeebesuch, Glühwein und Punsch am Christkindlmarkt und mehrgängige Menüs bei jeder Weihnachtsfeier: In keinem anderen Monat ist man so vielen kulinarischen Verführungen ausgesetzt wie im Dezember. Dabei stets ganz diszipliniert „Nein, danke!“ zu sagen ist nicht nur schwierig sondern auch unnötig! Statt mit einer ablehnenden Haltung für schlechte Stimmung beim jeweiligen Gastgeber zu sorgen, empfiehlt es sich daher, mehrere einfache Tricks zu berücksichtigen, um so sein Gewicht über die Feiertage erfolgreich zu halten.

 

Genießen Sie!
Sich über die Feiertage zu kasteien bringt nicht viel. Besser ist es, die angebotenen Köstlichkeiten bewusst zu genießen und sich beim Essen Zeit zu nehmen. So verhindert man nicht nur Heißhungerattacken, sondern wird auch schneller satt. Problematischer sind angebotene Kleinigkeiten, wie beispielsweise Kekse, die zwischendurch oder zum Kaffee serviert werden. Diese nascht man meist von einem großen Teller und verliert so schnell den Überblick über die gegessene Menge. Deshalb ist es ratsam, sich ein paar Stück der liebsten Sorten auf einen eigenen Teller herauszunehmen und sobald der leer ist, nicht noch einmal zuzugreifen. Oft greift man beim Essen auch aus falscher Höflichkeit zu einem zweiten Teller, obwohl man eigentlich schon satt ist, obwohl kein Gastgeber beleidigt sein wird, wenn man freundlich aber entschieden Nachschlag ablehnt.

Generell ist die große Vielfalt an herrlichen Versuchungen das Problem. Will man alles probieren, passt man zu Silvester garantiert nicht mehr in das Lieblingskleid. Der Schlüssel zum Erfolg liegt daher in der Portionsgröße, wobei „weniger ist mehr“ hier wirklich Trumpf ist. Auch am Weihnachtmarkt empfiehlt es sich, nach kleineren Portionen zu fragen, um ohne spätere Reue genießen zu können!

 

Nehmen Sie sich Zeit!
Drei große, fünf kleine oder wie viele Mahlzeiten auch immer man normalerweise am Tag zu sich nimmt: Vor einem großen Essen zu Mittag oder am Abend kann man sich ruhig beim Frühstück oder Mittagessen etwas einschränken. Gerade wenn man an den Feiertagen etwas länger schläft, bietet sich anstelle eines routinemäßigen Frühstückes ein ausgedehnter Spaziergang an der frischen Luft an. Auch zu Fuß zu Weihnachtsfeier, Christkindlmarkt oder Familientreffen zu gehen, sorgt für die nötige Bewegung während der Festtage. Und vielleicht kommt es auch bei Familie und Freunden gut an, statt dem dritten Weihnachtsessen in Folge eine sportliche Alternative, wie etwa einen Rodel- oder Eislauf-Nachmittag, vorzuschlagen. So verpasst man nicht nur seinem inneren Schweinehund gemeinsam leichter einen Tritt, sondern kann im Anschluss ohne schlechtes Gewissen mit einem Glühwein anstoßen.

 

 Neue Rezepte braucht das Land!

Oft wird das Weihnachtsessen mehr aus traditionellen als aus Gründen des persönlichen Geschmackes immer gleich zubereitet. Dabei gibt es viele festliche Alternativen, die für neue kulinarische Höhepunkte sorgen und zusätzlich mit einer Kalorienersparnis punkten könnten. Ersetzt man die Weihnachtsgans oder den Braten beispielsweise durch leichten Fisch, kann sich das pro Portion mit bis zu 200 kcal weniger bemerkbar machen. Will man trotzdem nicht von klassischen Gerichten abrücken, kann man auch auf hüftschonendere Beilagen zurückgreifen. Salzkartoffeln statt Knödeln und ein großer Salat als Vorspeise helfen ebenfalls dabei, seine Kleidergröße zu halten.

 

Glüh-nein?
Ein entscheidender Faktor für die Gewichtszunahme über die Feiertage ist der vermehrte Alkoholkonsum. Das heißt aber nicht, dass ein leckerer Punsch oder ein guter Rotwein absolut tabu sind. Entscheidend ist vielmehr, wann man trinkt. Gerade vor den Mahlzeiten erhöht sich der Appetit merklich durch Alkohol und sorgt dafür, dass man das Sättigungsgefühl zu spät wahrnimmt. Außerdem hemmt er die Fettverbrennung und gerade sehr süße Getränke lassen den Insulinspiegel in die Höhe schnellen. Daher sollte man Qualität vor Quantität stellen und stets ausreichend Wasser dazu trinken.