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Lifestyle | 22.05.2021

Wenn aus Freundschaft Liebe wird

Manchmal ist es eine langsame Annäherung, ein stilles, allmähliches Kennenlernen, das Paare zueinander führt und verbindet. So wie bei Silke und Martin aus Hallein.

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Barbara Weber Fotografie


Von der berühmten Liebe auf den ersten Blick kann man bei Silke und Martin wohl nicht wirklich sprechen. Eher vom Gegenteil. Silke erinnert sich zurück und lacht, als sie vom ersten Kennenlernen berichtet. Es war bei einem Weihnachtsumtrunk des Bürgercorps der Stadt Hallein, als sie Martin zum ersten Mal begegnete. Insgeheim dachte sie sich: „So ein Besserwisser! So eine ‚G’schaftsnas’n‘!“ Dass sich manchmal ein genauer Blick und eine zweite Chance lohnen, beweist die Love-Story von Silke und Martin. Denn im Laufe der Zeit hat sich aus ihrer ersten, unspektakulären Begegnung ohne Schmetterlingsgefühle und Herzrasen eine feine Freundschaft entwickelt. Die beiden entdeckten gemeinsame Hobbys wie Tanzen, Wandern, Motorradfahren oder Skitourengehen und verbrachten immer mehr Zeit miteinander.

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Barbara Weber Fotografie

Mehr als nur ein Freund. „Als meine Ehe im Frühjahr 2017 scheiterte, war Martin mir eine große Stütze und frei nach dem Lied ‚Tausend Mal berührt, Tausend Mal ist nichts passiert – 1001 Nacht, es hat Zoom gemacht‘ wurde aus unserer Freundschaft Liebe“, erzählt Silke. Drei Jahre später, im Juli 2020, krönten die beiden ihre neue Liebe mit dem Ja-Wort im Fürstenzimmer des Keltenmuseums in Hallein. Gefeiert wurde im engsten Kreise der Familie. „Besonders schön für uns war, dass uns unsere Garde mit einem Spalier und Ehrensalut vor dem Museum in Empfang nahm und unserer Feier damit eine ganz persönliche Note verliehen hat. Martin hat als dienstführender Unteroffizier in Uniform geheiratet. Ohne die Garde hätten wir uns ja gar nicht kennengelernt. Mindestens genauso schön war, dass mich meine Kinder Katharina und Markus meinem Mann übergeben haben – somit ist die Familie wieder eins, sie haben ihn quasi mitgeheiratet“, erinnert sich Silke zurück.
Neben der Garde war an diesem besonderen Tag für Silke und Martin eine Abordnung der Halleiner Schützengilde, der die beiden angehören, vor Ort. Sie überreichten dem Brautpaar eine persönliche Hochzeits-Schützentafel. „Wenn wir unseren Tag nochmals gemeinsam Revue passieren lassen, wissen wir, dass wir nichts, gar nichts, ändern würden. Selbst wenn wir könnten. Wir würden alles wieder genau so machen. Der Tag war für uns einfach perfekt!“

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Barbara Weber Fotografie