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People | 01.02.2022

30 Jahre Literaturhaus Salzburg

Salzburg hat eine lebendige Kulturszene. Seit Herbst 1991 trifft das Publikum im Literaturhaus auf Autor: innen aus aller Welt. Im historischen Eizenbergerhof finden jährlich hunderte Veranstaltungen für junge und erwachsene Leser:innen statt – mit über 350.000 Besucher:innen seit der Eröffnung live vor Ort und mit tausenden Interessierten online.

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(c) Literaturhaus Salzburg

Das engagierte Programm im Literaturhaus Salzburg – erarbeitet von sechs Vereinen
– ist abwechslungsreich,mehrsprachig und interdisziplinär:

Ausstellungen, Konzerte, Film- und Hörspielabende sowie internationale, nationale und lokale Schriftsteller:innen werden zu Lesungen und Gesprächen eingeladen. Oft sucht man dafür Kooperationen, zum Beispiel mit Schulen und Universitäten, der Robert-Jungk Bibliothek für Zukunftsfragen, Società Dante Alighieri, Mozarteum, Schauspielhaus, MARK, Jazzit, ORF, Salzburg Museum, Stadt:Bibliothek und den Rauriser Literaturtagen.

Programm mit Haltung. „Im Literaturhaus gibt es keine Berührungsängste“, sagt Literaturhaus-Leiter Tomas Friedmann, der darauf hinweist, dass in „Unterhaltung“ das Wort „Haltung“ stecke. So gibt es oft Veranstaltungen zu kritischen Themen unserer Zeit. Beim jährlichen Festival „Europa der Muttersprachen“ werden Schwerpunkte gesetzt, im Frühjahr 2022 sollen Klimawandel und Menschenrechte im Mittelpunkt stehen. „Die Künstler:innen schätzen Engagement, Gastfreundschaft und Professionalität“, weiß Friedmann, „sowie unser interessiertes Publikum.“ Er ist für das Programm des Trägervereins verantwortlich, sein Kollege Peter Fuschelberger für das Junge Literaturhaus, das jährlich tausende Schüler:innen erreicht. Ein anspruchsvoll-buntes Programm wird durch die Literaturvereine im Haus erzielt. So organisiert das Literaturforum Leselampe unter anderem Literaturfahrten und das monatliche
Literaturfrühstück und gibt die Literaturzeitung SALZ heraus; SAG und GAV-Salzburg kümmern sich um Literat:innen vor Ort; erostepost fördert junge Schreibende und publiziert ihre Texte in ihrer Zeitschrift; der Verein prolit legt ein besonderes Augenmerk auf Literatur aus dem Osten Europas. Diese Struktur des autonomen Neben- und Miteinanders ist ein Grund für den Erfolg des Literaturhauses, in dem – laut Motto – das Leben zur Sprache kommt.

Veranstaltungstipps für
Februar/März:

• 8. Februar: Erika Pluhar
• 23. Februar: Alois Hotschnig &
Ilija Trojanow
• 28. Februar: In memoriam
Christine Haidegger
• 3. März: Alida Bremer
• 8. März: Jessica Lind
• 10. März: Vladimir Vertlib
• 11. März: Peter Blaikner
• 22. März: Lyrik im März
• 25. März: Max Goldt