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People | 20.01.2023

Vom Beautysalon ins Schloss Mirabell

Eine gewisse Hartnäckigkeit sagt man den Tirolern ja allgemein nach. Dass diese durchaus zum Erfolg führt, beweist die Lovestory mit Happy End von Regina und Alexander.

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(c) Dominik und Gregor Purkart

Regina Sora kommt aus Vöcklabruck in Oberösterreich. Seit 1991 lebt sie in Tirol. Alexander Posch hingegen ist waschechter Innsbrucker. Die ersten Begegnungen der beiden verliefen stets ähnlich: Während Alex vehementes Interesse zeigte, blieb Regina freundlich zurückhaltend. Alex schaute immer wieder mal kurz „auf einen Ratscher“ in Reginas Beauty-Salon vorbei, manchmal buchte er sogar eine Gesichtsbehandlung. Immer wieder schlug er vor, doch einmal gemeinsam essen zu gehen. Regina wies die Einladungen stets zurück. „Keine Zeit, zu viel Arbeit“, lauteten ihre Antworten. Alex ließ jedoch nicht locker, und irgendwann sagte sie dann aus einer Laune heraus einfach zu. „Ich hatte eigentlich kein Interesse, weil er mir zu viel Macho war, gefallen hat er mir aber schon“, erinnert sich Regina an ihre Anfänge als Paar zurück.

 

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(c) Dominik und Gregor Purkart

Relaxen bei Retsina. So besuchten die beiden im September 2008 ein griechisches Restaurant. In entspannter südländischer Atmosphäre mitten in Tirol, bei Retsina und Ouzo, merkten sie dann aber sofort und simultan, dass sie auf einer Wellenlänge waren. „Wir haben fast die ganze Nacht durch gequatscht, und schon ein paar Tage später war uns klar, dass wir zusammengehörten“, erzählt Alex.

Erster Urlaub. Im Mai 2009 ging’s dann zum ersten Mal gemeinsam auf Urlaub. Nach Jesolo. „Wir kannten bislang Jesolo nicht, fuhren auf gut Glück hin und suchten ein Hotel. Das war aber leider nix Gescheites. Alex war nach der ersten Nacht so genervt, dass er frühmorgens auf Hotelsuche ging und ein schnuckeliges fand. Er gab uns damals schon als ‚Honeymooner‘ aus und wir verbrachten wundervolle Tage“, erinnert sich Regina zurück.

Fest am See. Rund 13 Jahre später, am Heiligen Abend 2021, im Kreise von Reginas Familie in Vöcklabruck, machte Alex ihr dann den Heiratsantrag. Die Überraschung war groß, die Antwort klar. „Wir mussten von Anfang an wenig diskutieren, oft sagt der eine, was der andere gerade denkt, und wir fühlen uns am wohlsten, wenn wir zusammen sind“, erzählt Regina. Gibt es bessere Voraussetzungen dafür, Ja zu sagen? Als Location ihrer Trauung wählten die beiden die Stadt Salzburg. Zum einen, weil es „so schön in der Mitte liegt“ zwischen Oberösterreich und Tirol, zum anderen, weil beide viel mit dieser Stadt verbinden.

„Salzburg hatte schon immer eine besondere Anziehung auf uns, wir machen öfters einen spontanen Ausflug dorthin, haben dort einen sehr guten Freund, und auch Alex’ 50er wurde dort gefeiert. Somit war klar, dass unser schönster Tag in Salzburg stattfinden muss“, erzählt Regina. Für das Aufgebot haben sich die beiden einen Tag freigenommen und den Frühling in Salzburg genossen, sind durch die Stadt flaniert, auf die Festung und über den Mönchsberg spaziert.

Am Tag der Hochzeit selbst, am 22. April, war es dann leider etwas kühler und nicht so sonnig wie an den Tagen zuvor, „aber der Tag ist nach wie vor der allerschönste in unserem bisherigen Leben, und allein das Vorhaben, uns zu trauen, hat unserer Liebe und Beziehung eine neue Tiefe gegeben. Wir nach hätten nach den 13 gemeinsamen Jahren es nie für möglich gehalten, dass eine gute Beziehung sich nochmals so vertiefen kann“, sind sich Regina und Alex einig.

Momente sammeln. Besonders schön in Erinnerung haben die beiden nicht nur die Trauung im Schloss Mirabell, sondern genauso die Feier im Kreise der Familie im Seehotel Lackner in Mondsee. Freunde schenkten dem frischvermählten Paar einen zweitägigen Aufenthalt in der Hochzeitssuite des Hotels, so konnten die beiden die Hochzeit noch ganz entspannt ausklingen lassen.

Zeit zu zweit. „Wir sind uns einig, dass wir beide noch nie einen Tag so wunderschön und so intensiv erlebt haben. Es war für uns wie im Märchen, so viel Liebe und Gefühl hätte ich nie für möglich gehalten. Auch wenn Alex sehr romantisch veranlagt ist, hatte ich nicht gedacht, dass es ihm gleich geht wie mir. Wir haben es sehr genossen, unsere tiefsten Gefühle sooooo ausleben und herzeigen zu können und dürfen“, erzählt Regina. Auf ihrer Hochzeitsreise an die Algarve erlebte das Brautpaar viele schöne unvergessliche Momente, „die uns sicherlich in schwierigen Zeiten helfen werden, diese durchzustehen und weiter den gemeinsamen Lebensweg zu gehen“.